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Sarah Klein (Hrsg.), François Rappo, Roland Früh

Hermann Eidenbenz’ Grafikunterricht

Dokumente 1926–1955


Buchgestaltung: Sarah Klein, François Rappo

Deutsche Ausgabe
164 Seiten, ca. 100 Abbildungen, 16 × 24 cm, Softcover mit Fadenheftung

Euro (D) 25.– / Euro (A) 25.70

Vorbestellbar. Erscheint im Oktober 2018

ISBN 978-3-03863-035-7

CHF   29.00


Neues Material zur Unterrichtstätigkeit von Hermann Eidenbenz

Die neue Reihe «Visuelles Archiv» – in Zusammenarbeit mit ECAL / Universität für Kunst und Design Lausanne – konzentriert sich auf die Archive von Designern, Autoren und Marken, die bisher vernachlässigt oder zu wenig untersucht wurden. Diese Dokumente werden sozusagen aus ihrem Dornröschchenschlaf geweckt – Bilder werden aus den Archiven geholt, die oft unveröffentlicht, ungesehen oder nicht öffentlich zugänglich sind, da sie privaten Sammlungen angehören oder erst kürzlich von öffentlichen Einrichtungen erworben wurden.

Kurze Essays begleiten diese visuellen Materialien und liefern Referenz und Kontext: Sie sind das Ergebnis von Forschungsprojekten, die innerhalb der ECAL durchgeführt werden.

Der erste Band der Reihe widmet sich der Lehrtätigkeit des Schweizer Grafikers Hermann Eidenbenz (19021993).

Als einer der ersten, die sich diesem Beruf zugehörig fühlten, durchlief er unterschiedlichste gestalterische Phasen und Perspektiven – nicht zuletzt in Bezug auf die Ausbildung. Von den 1910er- bis in die 1950er-Jahre war er erst als Schüler, später als Lehrer mit den Gewerbeschulen in Zürich, Magdeburg, Basel und Braunschweig vertraut.

Die umfangreichen, hier erstmals veröffentlichten didaktischen Materialien werfen ein neues Licht auf eine Zeit, kurz bevor sich die Grafik in der Schweiz internationaler Beachtung erfreuen sollte.

Mit Beiträgen von Roland Früh und François Rappo


Über den Autor:

Sarah Klein studierte visuelle Kommunikation in Basel und Berlin, wo sie auch als Grafikerin arbeitete. Im Master in Art Direction an der ECAL in Lausanne wandte sie sich der Schriftgestaltung und der Forschung zu. Zurzeit forscht sie im Projekt «Swiss Graphic Design and Typography Revisited» und doktoriert an der HfG Offenbach am Main.

François Rappo (*1955) ist Grafikdesigner. Seine Ausbildung absolvierte er an der ECBA Ecole cantonale des beaux-arts, Lausanne. François Rappo begann 1998 mit der Gestaltung von Schriften und arbeitete seither mit Optimo type foundry zusammen: Didot Elder, Theinhardt Grotesk, Genath, Antique, Plain Grotesque, Clarendon Graphic, Practice, Apax, Jannon.
Sein Portfolio umfasst Projekte für das New York Times Magazine, das ICA Institut für Zeitgenössische Kunst London, Apple, die Basel Art Fair und das Solomon R. Guggenheim Museum.
Von 2001 bis 2007 war François Rappo Vorsitzender der Jury des Wettbewerbs «Die schönsten Schweizer Bücher».
Er unterrichtet Art und Grafikdesign an der ECAL Ecole cantonale d`art de Lausanne. Parallel zu seinen Designprojekten veröffentlichte François verschiedene Texte zu Typografie und Schriftgestaltung. François Rappo wurde 2013 mit dem Jan-Tschichold-Preis ausgezeichnet.
 
Roland Früh
studierte bis 2007 Kunstgeschichte an der Universität Zürich. Von 2008 bis 2010 assistierte er Robin Kinross bei Hyphen Press in London. Von 2011 bis 2014 koordinierte er den Master Studiengang Werkplaats Typografie in Arnheim. Derzeit ist Roland Früh Dozent an der ECAL Ecole cantonale d`art Lausanne und seit 2014 verantwortlich für die Kunstbibliothek im Sitterwerk, St. Gallen. Seit 2017 forscht er im SNF-finanzierten Projekt Swiss Graphic Design and Typography Revisited.


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