Skip to main content
Rudolf Barmettler (Hrsg.)

Zurich Type Design

70 neue Textschriften


Buchgestaltung: Baldinger + Vu-Huu, Paris
Deutsche und englische Texte
ca. 288 Seiten, durchgehend illustriert,
22 × 30,7 cm, Klappenbroschur

Euro (D) 49.–, Euro (A) 50.40

Vorbestellbar, erscheint im Oktober 2019

ISBN 978-3-03863-043-2

CHF   55.00


• 70 neue Textschriften aus den Type-Design-Kursen in Zürich

• 17 disziplinübergreifende Essays zu Lesbarkeit, Schriftgeschichte, Kalligraphie, dem Unterrichten von Schriftgestaltung etc.

• Ein Fach- und Lesebuch für alle an Schrift Interessierten

Das Schriftschaffen in der «westlichen Welt» erlebt einen extremen Boom. Ausgelöst wurde er vor allem durch neue Technologien ab Beginn der 1990er-Jahre, als es möglich wurde, grafische Elemente skalierbar ohne Qualitätseinbussen in mathematischer Präzision darzustellen.
Es gibt ein weites Feld von Neukreationen für Display-, Grafik- und Titel-Schriften. Dieser Bereich wird zunehmend von dekorierenden Grafikern erobert. Eine zweite Gruppe gräbt alte Schriften aus, zeichnet sie neu und lanciert sie digital.

Um neue Text- bzw. Leseschriften bemühen sich die Dozenten und Studierenden der Studiengänge Type Design in Zürich. Seit Beginn dieser Nachdiplomkurse liegt der Fokus auf Textschriften für Print, Bildschirm und Signaletik. Sie eignen sich zum Lesen von längeren Texten. Lesetexte ohne extravagante und aufdringliche Schriftformen begünstigen das Imaginieren und das Nachdenken
über das Gelesene.

Jede/r Absolvent/in realisierte eine Textschrift und die vorliegende Publikation zeigt die erprobten Ergebnisse auf. Neben diesen rund 70 Schriftentwürfen, die mittels Musterseiten vorgestellt werden, beleuchten die Dozierenden die einzelnen Fächer und reflektieren wichtige Aspekte ihrer Arbeit:
André Baldinger äussert sich zu Unterrichtsmethoden, zu Haltung und Zeitgeist in Type Design; Anton Studer denkt über Sehen und Wahrnehmen nach. Katharine Wolff betont «die Bedeutung der Kalligraphie im digitalen Zeitalter». Georg Salden propagiert, dass Schriftgestaltung ein physischer Prozess ist. Bei Walter  Haettenschweiler geht es um seinen Werdegang zu einem der wichtigsten Gestalter für Titel- und Auszeichnungsschriften. Robin Kinross (E) beleuchtet am Beispiel Monotype ökonomisch-soziale und technische Korrelationen.
Weitere Beiträge von Rudolf Barmettler, Remo Caminada, Christian Flepp (E), Hans-Jürg Hunziker, Bruno Margreth, Fiona Ross (E), Mischa Senn.

Über den Autor:

Rudolf Barmettler (*1956) besuchte den Vorkurs und die Grafikfachklasse in Luzern und betrieb schon in jungen Berufsjahren Forschung im Bereich visuelle Kommunikation, etwa bei Hans Rudolf Lutz. Er arbeitete in Zürich bei Georg Staehelin und in Paris bei Jean Widmer und war viele Jahre Assistent am Lehrstuhl für Bildnerisches Gestalten an der ETH. Nebenberuflich studierte er Dokumentarfilm an der HFF München mit dem Abschluss 1997.
Seit 1989 ist er Dozent an der ZHdK für Typographie, von 1999 bis 2008 war er Leiter des Studienbereichs Visuelle Kommunikation. Seit 2006 Begründer und Leiter der Nachdiplomkurse CAS/MAS Type Design und
Typographie. Er ist weltweit als Dozent und Vortragender eingeladen, sein Schwerpunkt in der Forschung liegt in der Aufarbeitung des Schweizer Schriftschaffens des 20. Jahrhunderts.


Diese Bücher könnten Sie auch interessieren: