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Christina Haas, Torsten Korte, Anne-Catherine Schröter, Harald R. Stühlinger

Boom. Baukulturen in der Schweiz 1945–1975


Buchgestaltung: Gerschwiler & Berrel, Basel

Deutsche Ausgabe

320 Seiten, ca. 300 Abbildungen, 
18,3 × 30,5 cm, Schweizer Broschur

Euro [D] 68.–, Euro [A] 69.90

Vorbestellbar. Erscheinungstermin: Oktober 2026

ISBN 978-3-03863-102-6

CHF   68.00


• Buchvernissage 28.10.2026, 18 Uhr, Domushaus EG, Basel

• Baukultur auf verschiedenen Massstabsebenen:  Territorium, Region und Stadt

• Analyse verschiedener Typologien: Verkehrs- und Energiebauwerke, Gebäude für Wohnen, Kommunikation, Bildung und Industrie

• Erstmals werden die Infrastrukturbauten aus der Zeit des Wirtschaftswunders ausführlich in ihrem Kontext dargestellt

Für Boom haben die Autorinnen und Autoren die gestalterischen Veränderungen der Schweizer Landschaften, die die Urbanisierung und der infrastrukturelle Ausbau während des Baubooms der Wirtschaftswunderzeit von 1945–1975 nach
sich zogen, untersucht und diese Eingriffe unter dem  Blickwinkel der Baukultur jener Zeit in deskriptiver Art erfasst, holistisch ausgewertet und in Teilen vollkommen neu interpretiert.

Das Buch geht von der Beobachtung aus, dass es nicht nur eine, sondern eine Vielfalt an Baukulturen in der Schweiz gab und gibt. Dies begründet eine schweizweite Perspektive auf das Gebaute, die neben territorialen Infrastrukturnetzwerken auch die Regionen Limmattal, Chablais und Sopraceneri sowie die Städte Basel, Lausanne und Lugano in den Blick nimmt.

Die Untersuchungen finden auf unterschiedlichen  Massstabsebenen statt – Territorium, Region und Stadt – und analysieren eine Vielzahl an verschiedenen Bauten, unter anderem für Verkehr, Energie, Kommunikation, Wohnen,
Bildung und Industrie.

Die Bauten stammen von Planungsbüros, die ein umfassendes, aber bisher von der Architekturforschung wenig beachtetes OEuvre hinterlassen haben, welches jedoch einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf das Aussehen der Schweiz bis heute ausübt.

So zeigt das Buch ein Bild des tiefgreifenden und umfassenden Wandels der Städte und Kulturlandschaften der Schweiz während der Boomjahre und thematisiert gleichzeitig wesentliche Aspekte der Baukultur der Nachkriegszeit, indem persönliche Netzwerke und Rollen von Akteurinnen und Akteuren innerhalb des Baubetriebes reflektiert werden.


Über die Autorinnen und Autoren

Christina Haas ist Mitbegründerin des Vereins Baukulturen der Schweiz. Sie ist Projektleiterin Baukultur und Planungsprozesse im Amt für Raumplanung Basel Landschaft und Dozentin für Baukultur am Institut Architektur der FHNW. 

Torsten Korte ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Studienkoordinator am Institut für Kunstgeschichte der Universität Bern und Dozent für Baukultur am Institut Architektur der FHNW. Er war Mitbegründer des Vereins Baukulturen der Schweiz. 

Anne-Catherine Schröter ist sie Dozentin für Baukultur am Institut Architektur der FHNW, seit 2025 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kunstgeschichte der Universität Bern. Sie ist Mitbegründerin des Vereins Baukulturen der Schweiz.

Harald R. Stühlinger war Dozent an der ETH Zürich, Professor an der FHNW in Muttenz und ist seit Oktober 2023 ordentlicher Professor für Kunstgeschichte an der TU-Wien. Er ist Mitbegründer des Vereins zur Erforschung der europäischen Stadt und des Vereins Baukulturen der Schweiz. 

Christina Haas est cheffe de projet en culture du bâti et processus de planification au service de l’aménagement du territoire de Bâle-Campagne et chargée de cours de culture du bâti à la FHNW. 
Torsten Korte est collaborateur scientifique et coordinateur d’études à l’Institut d’histoire de l’art de l’Université de Berne et chargé de cours en culture du bâti à l’Institut d’architecture de la FHNW. 
Anne-Catherine Schröter est chargée de cours en culture du bâti à l’Institut d’architecture de la FHNW et, depuis 2025, collaboratrice
scientifique à l’Institut d’histoire de l’art de l’Université de Berne. 
Harald R. Stühlinger a été chargé de cours à l’ETH de Zurich (Ecole polytechnique fédérale), professeur à la FHNW de Muttenz et est, depuis 2023, professeur titulaire d’histoire de l’art à l’Université technique de Vienne.




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