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Markus Kutter

Schiff nach Europa


Buchgestaltung: Karl Gerstner
Umschlaggestaltung Reprint: Wessinger und Peng, Stuttgart / Zürich

Deutsch, 218 Seiten, 16 x 24 cm

Leinenband mit beidseitig bedrucktem Schutzumschlag


Euro (D) 39.– / Euro (A) 40.– 

ISBN 978-3-03863-000-5

Vergriffen
CHF   39.00


«Es ist ein großes Glück, diese originalgetreu nachgedruckte Neuauflage in der Hand halten zu können, denn das Original ist mittlerweile ein Sammlerstück und weitestgehend vergriffen. Auf der Innenseite des Schutzumschlages verbirgt sich eine weitere, schöne Überraschung, denn hier ist der originale Nachdruck des Umschlags von 1957 zu finden.» – langesommer


Markus Kutters Roman Schiff nach Europa – «optisch organisiert» von Karl Gerstner – «nimmt früh eine experimentelle Position ein, die in der Buchgestaltung erst einige Jahre später zum Durchbruch gelangen wird», schrieb François Rappo. Es ist durch seine auf den Text abgestimmte Typografie als Meilenstein der Schweizer Buchgestaltung anzusehen und wurde 1957 als Schönstes Schweizer Buch ausgezeichnet.
Der als synthetischer Roman bezeichnete Inhalt (eine Schiffspassage von New York nach Europa auf der später gesunkenen Andrea Doria) besteht aus verschiedenen Textsorten – Erzählung, Drama, Gespräch und Monolog. Markus Kutter stellte sich bereits beim Schreiben vor, dass der Text typografisch entsprechend inszeniert werden müsste. Karls Gerstner beschrieb diese Aufgabe als «persönliches Experiment» und «besondere Delikatesse».
Die Freude, «integrale Typographie» umgesetzt zu haben, ist dem Buch anzumerken und springt auf die Leser über.

Das Buch ist seit Jahren vergriffen und von Sammlern gesucht. Durch die Neuauflage wird es vielen erstmals möglich sein, das Kultbuch endlich selbst in den Händen zu halten. Der Reprint ist originalgetreu, ein beidseitig bedruckter Schutzumschlag liefert sowohl das ursprüngliche Cover als auch die aktualisierte Version mit einem Kommentar von Felix Wiedler.


Über den Autor:

Markus Kutter (1925–2005) war als Autor und Publizist sowie als Historiker und Politiker tätig. Noch vor seiner Dissertation (1954) begann er als Redakteur der Basler Chemiefirma Geigy, deren Kommunikationsabteilung er aufbaute und bis 1958 leitete.
1959 gründete er mit Karl Gerstner die Werbeagentur Gerstner + Kutter, ab 1962 GGK (mit Paul Grediger als Gerstner, Grediger + Kutter), die mit ihren Kampagnen weltweit für Aufsehen sorgte.
Als Publizist und Sachbuchautor trat er bereits 1955 in Erscheinung – zusammen mit Max Frisch und Lucius Burckhardt (und Karl Gerstner als Gestalter) veröffentlichte er «achtung: die Schweiz». Das Manifest schlägt vor, auf die Landesausstellung 1964 zu verzichten und stattdessen eine Musterstadt zu bauen, blieb aber Utopie.
Kutter verfasste zahlreiche Werke, die sich mit Werbung, Gesellschaft und der Basler Geschichte auseinandersetzen. Ausserdem war er politisch im Kanton Basel-Stadt tätig, von 1992–1997 hatte er einen Sitz im Grossen Rat.

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