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Stefan Hartmann

achtung: das Einfamilienhaus

Geschichte und Zukunft


Buchgestaltung: Nadine Rinderer

Deutsch, ca. 176 Seiten, 20 × 27 cm
zahlreiche Abbildungen, Klappenbroschur

Euro (D) 39.–, Euro (A) 40.–

Vorbestellbar. Erscheint im November 2017

ISBN 978-3-03863-026-5

CHF   39.00


Das Einfamilienhaus ist nach wie vor die beliebteste private Wohnform. Dabei ist es noch relativ jung. Es entstand als Arbeiterhaus im 19. Jahrhundert, seinen ersten Höhepunkt erlebte in den 1970er-Jahren. Bauwirtschaft, Landbesitzer und Gemeinden profitierten zunächst vom privaten Bauboom; Raumplanungsauflagen wurde aber unterlaufen.
Heute sehen wir die Konsequenzen: Die Agglomerationen sind zersiedelt durch Einfamilien-haussiedlungen mit geringer Dichte. Die Kosten für Bau und Erhalt der Infrastrukturen belasten die Gemeinden. Hinzu kommt, dass viele Hausbesitzer der «Babyboomer»-Zeit heute alt und nicht mehr in der Lage sind, Haus und Garten zu führen, sodass mit ihrem Wegzug auch Leerstände entstehen.
Wie also können Einfamilienhausquartiere fit gemacht werden für eine nachhaltige zukünftige Nutzung? Wie bleiben sie attraktiv für ihre Bewohner und junge Familien?

Diese Publikation arbeitet erstmals das Wissen zur Entwicklung des Einfamilienhauses chronologisch auf. Gleichzeitig stellt sie mögliche Szenarien eines Umgangs mit den bestehenden Einfamilienhausgebieten vor. Damit ist die Basis gelegt für ein breites Verständnis einerseits und für eine reflektierte Diskussion um die nachhaltigen Entwicklungen des Haustyps und der bestehenden Einfamilienhausquartiere andererseits.

Das Buch ist gegliedert in einzelne, klar aufgebaute Kapitel – von den gesellschaftlich-geschichtlichen Hintergründen des Haustyps über seinen Siegeszug in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts bis hin zur heutigen Situation. Darüber hinaus werden Nutzungsstrategien aufgezeigt, um in die Jahre gekommene Quartier zu erhalten, zu sanieren, massvoll zu verdichten und damit wieder zu beleben.

Über den Autor:

Stefan Hartmann (lic.phil. I) ist seit mehr als dreissig Jahren als Journalist tätig. Er befasst sich seit über zehn Jahren schwerpunktmässig mit Immobilien und energetischen Sanierungen von Häusern und schreibt u.a. für die NZZ am Sonntag. Im Rahmen seiner Tätigkeit ist er immer wieder auf das Thema Einfamilienhaus gestossen. Da es weder eine Aufarbeitung seiner Geschichte noch eine zeitgenössische Diskussion über diese Bau- und Wohnform gibt, begann er, eigene Recherchen zu betreiben. Die vorliegende Publikation bündelt sein über die Jahre gesammeltes Wissen, Quellenmaterial ebenso wie Ergebnisse aus Gesprächsprotokollen und Mitschriften. Sie bietet damit auch die Basis für weitere Forschungen und Arbeiten zum Thema.


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