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Daniel Stockhammer, Universität Liechtenstein (Hrsg.)

Upcycling

Wiederverwendung als Gestaltungsprinzip in der Architektur


Buchgestaltung: Annett Höland

Deutsch / Englisch, ca. 204 Seiten
ca. 120 Abbildungen, 14,5 × 21 cm
Freirückenbroschur mit Klappen

Euro (D) 39.–, Euro (A) 40.–

Vorbestellbar, erscheint im Januar 2020
ISBN 978-3-03863-046-3

CHF   39.00


• Handgeschöpftes Papier für den Umschlag – alle am Projekt beteiligten Autoren machen Platz für Neues in ihrem Büchergestell und stellen für die Produktion des Umschlags ihre nicht mehr gebrauchten Bücher als Rohmaterial zur Verfügung

• Ein Plädoyer für die Wiederverwendung von Materialien und Bauelementen in der Architektur

• Die Tradition des Weiterbauens pflegen

• Für einen Paradigmenwechsel in der Architektur:
Wiederverwertung statt Neuproduktion


Ausbeutung und Zerstörung der Umwelt machen einen Paradigmenwechsel im Ressourcenverbrauch unumgänglich: «Neues» Bauen wird sich vom Dogma des Neubaus lösen müssen. Baubestand muss wieder als Quelle von Ressourcen und Ideen betrachtet, seine Wieder- und Weiterverwendung als architektonisches Potenzial verstanden werden.

Neue Ansätze in der Architektur zeigen einen Trend zu Konzepten des häufig genutzten, theoretisch und historisch jedoch kaum definierten Begriffs Upcycling. Dabei geht oft vergessen, dass die Geschichte des Bauens immer auch eine Geschichte der Wieder- und Weiterverwendung war – erstens von Baumaterialien und Bauteilen, zweitens von Bauwissen und Baustilen.

Bauwerke wieder als Teil eines Prozesses im gesellschaftlichen Wandel zu verstehen, hinterfragt unsere heutigen Gewohnheiten und ein modernes Verständnis von Eindeutigkeit, Abgeschlossenheit und Autorschaft von Architektur.

Die Publikation untersucht das Potenzial historischer Konzepte des Upcyclings – der qualitativen Wiederverwendung von Bauten und Bauteilen – und stellt sie neuen Entwicklungen in der Architektur-und Baupraxis gegenüber.
Die Autoren gehen dabei der Frage nach, inwiefern sich neue Lösungen für die Architektur der Zukunft gewinnen lassen; damit «Wiederverwendung und Upcycling» keine Frage von Idealismus, sondern ein Argument der Ökonomie und gestalterisch-konstruktiven Qualität werden kann.

Mit Beiträgen von:
Alberto Alessi, Barbara Buser, Jürg Conzett, Elisabteh Crettaz-Stürzel, Anja Diener, Philipp Entner, Hanna Kuzniatsova, Silke Langenberg, Hans Rudolf Meier, Lisa Ochsenbein, Johannes
Rederer, Nicholas Ransome, Fetanete Rashiti und Daniel Stockhammer.

Über den Autor:

Daniel Stockhammer, Dr. sc. ETH / Architekt ETH FH SIA, forscht seit 2018 am Institut für Architektur und Raumentwicklung der Universität Liechtenstein zu Fragen der Wieder- und Weiterverwendung in der Architektur.
Zuvor dozierte er an der Architekturschule St. Gallen. Zu den von ihm herausgegebenen Publikationen zählen u.a. Schweizer Holzbautradition (ETH Zürich, 2015) und Weiterbauen in Stahl (mit Astrid Staufer und Daniel Meyer, 2017).
Er studierte und diplomierte an den Architekturschulen von Wien, Zürich und Winterthur. Nach dem Studium in den Meisterklassen von Wolf D. Prix und Zaha Hadid (Universität für Angewandte Kunst Wien) arbeitete er bei Jacques Herzog und Pierre de Meuron in Basel. Von 2012 bis 2015 lehrte und promovierte er am ETH-Institut für Denkmalpflege und Bauforschung bei Uta Hassler (ETH Zürich) und Manfred Schuller (TU München).


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