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Gabrielle Schaad, Torsten Lange (Hrsg.)

archithese reader

Critical Positions in Search of Postmodernity, 1971–1976


Buchgestaltung: common-interest, Basel
Englisch, Faksimile-Seiten Deutsch, Englisch, Französisch,
ca. 506 Seiten, ca. 240 Abbildungen,
17,3 × 21,8 cm, Freirückenbroschur mit Schutzumschlag

Euro (D) 60.–, Euro (A) 61.70

Vorbestellbar. Erscheinungstermin: Oktober 2020

ISBN 978-3-03863-059-3

CHF   68.00


• Die Zeitschrift als Plattform, auf der verschiedene Haltungen und Perspektiven aufeinandertreffen – welche Rolle spielte die archithese in ihrer Zeit, welche Rolle spielt sie heute?

• Ein kritischer Blick auf aktuelle und historische Themen der Architektur

• 2021 ist eine gemeinsame Veranstaltung zum 50. Jubiläum der archithese in Planung

Die Publikation präsentiert eine thematisch neu gruppierte Auswahl wegweisender Beiträge, die ursprünglich in der Zeitschrift archithese erschienen, begleitet durch kritische Essays zeitgenössischer Autorinnen und Autoren.

Verortet in ihrem spezifischen Kontext – der heterogenen und bewegten Debattenlandschaft der Jahre nach 1968 –, gab die archithese nicht nur lokalen Protagonisten eine Stimme, sondern etablierte ebenso einen transatlantischen Dialog unter Architektinnen, Kritikern und Raumwissenschaftlerinnen. Zu ihnen gehörten prägende Figuren wie Rem Koolhaas, Aldo Rossi, das Architektenkollektiv Superstudio, Alan Colqhoun, Charles Jencks, Denise Scott Brown, Manfredo Tafuri oder auch Henri Lefébvre.

Die hier versammelten Positionen stehen beispielhaft für den pluralistischen Ansatz und die thematische Offenheit, mit welcher der Kunsthistoriker Stanislaus von Moos die Zeitschrift in ihrer Gründungsphase zusammenstellte. Das thematische Spektrum reicht von Historismus, Realismuskonzepten in der Architektur, Urbanismus, nutzerorientierten Ansätzen bis hin zum Interesse an informellem und spontanem Bauen.

In fünf thematische Kapitel geordnet, verdeutlichen die Artikel auf unterschiedliche Art und Weise die Auseinandersetzung mit der beginnenden Postmoderne und weisen durch ihren Facettenreichtum weit über einen reinen Stilbegriff hinaus. 


Mit Beiträgen von:
Irina Davidovici, Samia Henni, Torsten Lange, Gabrielle Schaad, Marie-Theres Stauffer, Stanislaus von Moos

Über den Autor:

Gabrielle Schaad ist Postdoktorandin am Lehrstuhl Geschichte und Theorie von Architektur, Kunst und Design an der TU München und studierte Kunstgeschichte in Zürich, Paris und Tokio. Sie ist Autorin zahlreicher Katalogbeiträge und Essays zum Kunst und Designschaffen seit den 1960er-Jahren an der Schnittstelle zu Architektur und Urbanismus im transkulturellen Kontext. Zu ihren Forschungsinteressen zählt die Verräumlichung von Macht- und Geschlechterverhältnissen.

Torsten Lange ist Gastdozent für Architekturtheorie an der ETH Zürich und Gastprofessor an der TU München. Er studierte Architektur sowie Geschichte und Theorie der Architektur an der Bauhaus-Universität Weimar und der Bartlett School of Architecture/UCL, London. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen Architektur und Städtebau in den sozialistischen Staaten Nachkriegseuropas sowie die Entwicklung transdisziplinärer Perspektiven in der Architekturforschung.



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