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ZHAW (Hrsg.), Anke Domschky, Stefan Kurath, Simon Mühlebach, Urs Primas

Densification of Urban Landscapes

Post-War Housing Developments Between Preservation and Renewal


Buchgestaltung: Bonbon, Zürich

Englische Ausgabe
240 Seiten, ca. 200 Abbildungen und Pläne, 14 × 19 cm, Freirückenbroschur

Euro (D) 39.– / Euro (A) 40.–

Lieferbar

ISBN 978-3-03863-073-9

CHF   39.00



→ Untersuchte Siedlungen: Burriweg, ZH; Olympiadorf, München; Alterssiedlung Irchel, ZH; Bebelallee, Hamburg; Altenhagenener Weg, Hamburg; Tscharnergut, Bern; Arbeitersiedlung Turmmatt, Altdorf

→ Testplanungen zu den Siedlungen Schauenberg, Lerchenberg, Lerchenrain, Zürich; Sonnhalde, Adlikon; Grabenacker, Geissacker, Winterthur

Europaweit stehen die Siedlungen der Nachkriegszeit unter Entwicklungsdruck und machen gleichzeitig den Grossteil des Wohnungsbestands aus. Damit ist der Umgang mit ihnen zu einer der zentralen Fragen des Bauens im Bestand geworden.
Sie sind zumeist sanierungsbedürftig und bieten aufgrund ihrer städtebaulichen Komposition grosse Freiflächenanteile, die sich vordergründig gut überbauen lassen. Gleichzeitig sind diese Siedlungen und Quartiere wertvolle Zeitzeugen. Eine Nachverdichtung sollte daher stets die  Gesamtkomposition der Anlagen berücksichtigen.

Dieses Arbeitsbuch bietet Planenden und Denkmalpflegern ebenso wie Gemeinden, Stadtverwaltungen,  Genossenschaften, Bauherren und Eigentümern nun erstmals einen umfassenden Leitfaden, der es ermöglicht, bei der Verdichtung von Siedlungen der Nachkriegszeit deren Qualitäten zu erhalten. Dazu sind neben der Betrachtung der Bebauung landschaftsplanerische, sozialpolitische und gartendenkmalpflegerische Aspekte berücksichtigt.

Anhand von ausgewählten, ausführlich dokumentierten nachverdichteten Fallbeispielen wie auch mit Testentwürfen für noch nicht verdichtete Siedlungen zeigt die Herausgeberschaft auf, dass eine Verdichtung nach innen unter Berücksichtigung baukultureller, denkmalpflegerischer und erinnerungsrelevanter Aspekte möglich ist.

Die Publikation stellt Vorgehensweisen vor, die es erlauben, individuelle Erhaltungsziele zu definieren, die im Zuge der Planung von Nachverdichtungen als Leitfaden dienen können. Sie bietet damit einerseits wertvolle Hilfestellungen zum Erkennen und Erhalten des individuellen und oftmals einmaligen Charakters der Siedlungen. Gleichzeitig ermöglichen die vorgestellten Planungskriterien eine sinnvolle Verdichtung.

Über den Autor:

ZHAW, Departement Architektur, Gestaltung und Bauingenieurwesen, Institut Urban Landscape (Herausgeber)

Autoren:

Anke Domschky
, Landschaftsarchitekturstudium an der FH Erfurt und Master in Urban Studies der Bauhaus-Universität Weimar. Mitarbeit und Projektleitung planetage, Zürich. Seit 2008 wissenschaftliche Mitarbeiterin und Lehrbeauftragte, seit 2013 Dozentin am IUL.

Stefan Kurath, seit 2005 Architekturbüro in Zürich und Graubünden. Seit 2012 Professor für Architektur und Entwurf und seit 2014 Leitung Institut Urban Landscape zusammen mit Regula Iseli.

Simon Mühlebach, Architekturstudium an der ETH Zürich, Mitarbeit bei der archäologischen Bauforschung der kantonalen Denkmalpflege Basel Stadt. Seit 2014 wissenschaftlicher Mitarbeiter am IUL und Partner im Architekturbüro Bach Mühle Fuchs, Zürich.

Urs Primas, Architekturstudium an der ETH Zürich. Seit 2002 selbstständiger Architekt in Zürich, Lehr- und Forschungstätigkeit am Institut Urban Landscape der ZHAW. Seit 2006 Partner im Architekturbüro Schneider Studer Primas, Zürich.


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