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Christine Seidler

Von Donuts, Berlinern und einer anderen Raumplanung


Buchgestaltung: Wessinger und Peng, Stuttgart 

Deutsch, 392 Seiten, ca. 50 Infografiken und Pläne, 20 × 27 cm, fadengeheftete Broschur

Euro [D] 49.–, Euro [A] 50.40
 
Vorbestellbar. Erscheinungstermin: Juni 2026
 
ISBN 978-3-03863-074-6

CHF   49.00



Lebensqualität und Vielfalt durch eine bessere Raumplanung 

•  Siedlungsentwicklung und ökonomische Entwicklung sind parallel betrachtet und verständlich erläutert

Einfache Grafiken erklären komplexe Zusammenhänge

•  Anschaulich beschriebene Strategien machen Betroffene handlungsfähig

Die Stellschrauben der Raumplanung im Rahmen von Bau- und Nutzungsordnungen, bisherigen Massstäben und Gesetzesanforderungen überholen sich heute zunehmend. Die meist langfristig angelegten und final ausgerichteten technokratischen Planungsprozesse halten mit den Entwicklungen oft nicht Schritt. Das stetige Bevölkerungswachstum und die in Folge geforderte nachhaltige Verdichtung nach innen sind ohne namhafte tiefe Eingriffe und Veränderungen in bereits bestehende Strukturen nicht möglich. Auch in der Gesetzgebung braucht es daher alternative Strategien des Herangehens.

Um diese Problematiken aufzulösen, zeigt Christine Seidler, Raumplanerin und Ökonomin, auf, dass neue raumplanerische Instrumente und Methoden gefordert sind. Insbesondere die Abhängigkeit von wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Raumplanungsprozessen ist viel zu lange vernachlässigt worden.
Hier möchte die Publikation einerseits helfen, Zusammenhänge zu verstehen und andererseits Strategien und damit Auswege aus den bestehenden Handlungsmustern bieten. Von Donuts und Berlinern ist als Handbuch konzipiert, das einen Fächer an Methoden und Werkzeugen anbietet, die auf die eigenen Fragestellungen von Betroffenen – Städte und Gemeinden, Bauherrinnen und Bauherren, Bewohnerinnen und Bewohnern – übertragen werden können.

Zur Veranschaulichung werden die zentralen Themen, Leerstand und Gentrifizierung, exemplarisch anhand von Fallbeispielen – etwa der Stadt Zürich, der Gemeinde Huttwil oder Tourismusgemeinden im Kanton Graubünden – analysiert und in den Diskurs der Raumplanungskultur und Gesellschaftspolitik gestellt.

Das Buch verbindet Theorie und Praxis, der Fokus liegt auf dem praktischen Nutzen, der Übertragung der Lösungsansätze auf die eigene Situation der Leserin, des Lesers. Ziel ist es, Betroffene zu befähigen, die beschriebenen Strategien anzuwenden und eigene Lösungsansätze zu entwickeln, um so Siedlungsqualität und regionale Vielfalt zu fördern und nicht zuletzt die Landschaft – das kostbare Gut der Identität Schweiz, zu schonen.

Über die Autorin

Christine Seidler ist Professorin an der Fachhochschule Graubünden in Chur. Sie lehrt Städtebau, Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Volkswirtschaft. Am Institut für Bauen im alpinen Raum (IBAR) leitet Seidler die Forschung Raumplanung, Siedlungsentwicklung und -ökonomie. Von 2017 bis 2019 war sie Professorin für Urbane Entwicklung und Mobilität, Co-Leiterin Dencity, Institut für Siedlungsentwicklung und Infrastruktur sowie Modulleiterin Städtebau CAS Areal- und Immobilienentwicklung am Departement Architektur, Holz und Bau der Berner Fachhochschule.
Christine Seidler war von 2003 bis 2021 Gemeinderätin der Stadt Zürich und engagiert in diversen Kommissionen: 2018–2021 als Präsidentin der Geschäftsprüfungskommission, weiters u. a. Referentin im Finanzdepartement (RPK / GPK), jahrelanges Mitglied in den Kommissionen Stadtentwicklung, Kommission Richtplan-/BZO-Revision. Politische Meilensteine ihres Schaffens sind u. a. der Kommunale Siedlungsrichtplan Zürich, die Initiative für zahlbaren Wohn- und Gewerberaum als deren Mitinitiantin und Motionärin.




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